
Die erste Gemeinschaftsübung der 3 Feuerwehren der Gemeinde Sandl wurde am 24. April von der FF Pürstling veranstaltet.
Übungsannahme war ein Brand in einem Wohnhaus in Rotenbachl welcher drei vermisste Personen forderte. Besonderes Augenmerk wurde dabei auf den Atemschutzeinsatz gelegt.
Die Feuerwehren Sandl und Pürstling trafen fast zeitgleich am Übungsobjekt ein. Oberste Priorität von Einsatzleiter OBI Arnold Kastl war die Brandbekämpfung im Erdgeschoss und die Personenrettung.
Der Atemschutztrupp des RLF Sandl betrat als erstes das Gebäude, rettete eine Person aus dem Erdgeschoss und bekämpfte den dortigen Brandherd.
Der Atemschutztrupp der FF Pürstling erhielt anschließend den Befehl der Personensuche im Obergeschoss.
Parallel dazu errichtete die FF Gugu-Schönberg die Zubringerleitung mit 14 B-Längen zum RLF Sandl vom Teich der Familie Riepl. Zwei Lotsen der FF Pürstling sicherten die Landesstraße ab und leiteten den Verkehr um.
Nachdem die beiden vermissten Personen aus dem Obergeschoss gerettet wurden – eine versperrte Tür und eine steile Holztreppe erschwerten die Rettung enorm – ereignete sich auch noch ein Atemschutznotfall.
Ein ohnmächtig gewordener Atemschutzträger musste gemeinsam von den beiden Atemschutztrupps aus dem Gebäude befreit werden.
Bei der gemeinsamen Nachbesprechung im Feuerwehrhaus Pürstling wurden einige neue Ideen aus der Übung durchbesprochen. Es wurde mehrfach die realitätsnahe Übungsannahme und die professionelle Abarbeitung des Szenarios betont.
Ein großer Dank gilt unserem Gerätewart Daniel Brandl für das zur Verfügung stellen des Übungsobjektes, in welchem unter sehr realistischen Bedingungen geübt werden konnte!
Für die Ausarbeitung verantwortlich waren unser Kommandant HBI Martin Hildner und der Fachbeauftragte-Stellvertreter Atemschutz OBM d.F. Mathias Stifter – danke auch dafür!
Fotos: Bräuer, Hildner, Brandl